Bildungsgarten / Kindernutzwald
Der Spielplatz betrieb bis vor Kurzem ein improvisierter Garten, indem unter extensiver Bewirtschaftung verschiedenste Pflanzensorten wuchsen: ProSpecieRara Obst, Färberpflanzen, Pfeilbogenholz, Heilkräuter und Beeren. Diese Ressourcen konnten für die Verarbeitung mit den Kindern während dem Spielplatz-Programm genutzt werden. Die Kinder lernten dabei die verschiedenen Pflanzensorten, aber auch dazu gehörige Geschichten und Weisheiten kennen. Nicht nur können sie den Wildbienen bei der Arbeit zusehen; sie können auch aktiv Pflanzungen vornehmen, welche den Bienen als Nahrungsgrundlage dient und können so mit der Natur interagieren. Im Kindernutzwald fand sich ein natürlicher Spielplatz mit Verstecken, Kletterbäumen und Schattenplätzen. Zudem konnte der Bildungsgarten zur Ausbildung von Lehrkräften in naturnaher Bildung und Wissensvermittlung im Schulgartenbau durch die nahegelegene PH FHNW genutzt werden. Dieser Garten bot Insekten wie auch Reptilien ein Habitat und soll nach der Pausierung wegen einer Grossbaustelle bis 2027 wieder aufgebaut werden.
Viele angebotene Werkstätten mit Naturmaterialien verlangen aktuell das aufwendige Suchen der notwendigen Rohstoffe in den Wäldern der Umgebung oder das tuere Einkaufen, was zeit- und damit kostenintensiv ist. Der Wiederaufbau des Gartens bietet die Chance, diesen nun strukturiert und umfänglicher zu gestalten, sodass dessen Nutzen maximiert werden kann. Dies stellt jedoch ein finanzieller und fachlicher Aufwand dar, welcher der Verein nicht alleine stemmen kann.
- Infrastruktur wie Wasseranschluss, Terassenbeete, Sonnensegel, Sitzgelegenheiten und Wege bilden gorsse Kostenpunkte.
- Die erwartete Mainenance Arbeit fällt höher aus als zuvor und kann nicht vom Verein / Spielplatzpersonal allein gestemmt werden
- Erhöhung des Impactes des Gartens
- Öffentliche Sichtbarkeit und Sensibilisierung für Umweltthemen
Die Herausforderungen möchten wir wie folgt angehen:
- Die Neubepflanzung soll mit lokalen seltenen Sorten in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara erfolgen. Der strukturierte Aufbau soll wenn möglich durch Fachstellen begleitet werden.
- Für die Erstellung der Infrastruktur braucht es Sponsorengelder. Diese wenden durch den Verein aquiriert, unter anderem hier.
- Die Gründung einer Maintenance-Gruppe auf Basis von Freiwilligenarbeit aus der Umgebung kann das Projekt längerfristig betreuen und den Unterhaltsaufwand für den Verein in erbringbarem Rahmen halten.
- Die Zugänglickeit soll verbessert werden und die Information über die Pflanzensorten soll auf Ausschilderungen ersichtlich sein. So kann auch die Öffentlichkeit beim Vorbeigehen für die Natur und deren Nutzung sensibilisiert werden.
- Die gemeinsame Nutzung durch Robinson-Spielplatz, PH FHNW und Schulklassen aus der Umgebung schafft Synergien und erhöht den Impact / den Nutzen des Gartens
Da der Garten neu mit Informationstaflen bestückt sein wird, kann hier ein Sponsoring gut ersichtlich ausgewiesen werden. Nur mit der notwendigen Unterstützung kann ein durchdachter und strukturierter Wiederaufbau erfolgen. Daher sind wir ihnen Dankbar, wenn sie diese gemeinsame Chance nutzen und uns bezürlich Sponsoring und möglichen Gegenleistungen kontaktieren.