Hüttenbau
Der Ursprung der Robinson-Spielplaätze geht auf den Skrammellegepladsen in Dänemark zurück. Dort bauten Kinder mit Altholz von Baustellen Hütten und andere Gebilde. Dies tun wir auf unserem Robi seit über 60 Jahren. Die Kinder lernen dabei nicht nur, handwerklich mit Holz und anderen Materialien sowie mit Werkzeug umzugehen, sodern ihnen wird auf dem Spielplatz die Fähigkeit zugestanden, die eigenen Träume Materialisieren zu können. Die sozialen Strukturen im Hüttendorf wirken wie eine Petrischale der Gesellschaft, wo soziale Themen von den Kindern selbst angegangen werden dürfen, wie etwa Rivalitäten zwischen Hüttengruppen konstruktiv zu lösen.
Die Beschaffung der Baumaterialien wird von Jahr zu Jahr teurer. Holz in niedriger Qualität wird zu Pellets verarbeitet und is kaum mehr verfügbar. Zudem nehmen die Besuchenden-Zahlen zu, sodass mehr Baumaterial benötigt wird. Durch den Verein können zwar Werkzeugspenden aquiriert werden, das Holz jedoch bleibt teuer.
Durch einzelne Holzspenden oder finanzieller Unterstützung zu diesem Zwek kann lokal gewachsenes Holz zu fairen Preisen gekauft und angeliefert werden. Durchschnittlich beläuft sich der Holzverbrauch auf 8000-10'000 Franken pro Jahr (2 Lieferungen). Würden diese Lieferungen vom Sponsoring übernommen, so könnte das verbleibende Budget der Kinderbetreuung während des Hüttenbaus zugute kommen und beschädigtes Werkzeug repariert und ausgetauscht werden.